Das herrliche Wetter, direkt für das Fest des Jahres gemacht, ein festlich mit Fahnen, Wimpel und dem grünen Birkenlaub der Avantgardisten schmücktes das Dorf, die Bedingungen konnten nicht besser sein. Der traditionelle Beginn des Festes mit einem ökumenischen Gottesdienst, der Kranzniederlegung am Ehrenmal und der berührende Zapfenstreich brachten dann die richtige Stimmung für den Dorfabend in der Westtünner Mitte, die auch ausgiebig und lang genutzt wurde.
Am Samstag präsentierte sich dann beim Zug durchs Dorf ein bunter Schützenzug um die Honoratioren abzuholen. Mit vielen Gruppen, Kutschen, Fahnen und bunten Musikanten, mit Uniformen und natürlich Grünkitteln - genauso wie in den vergangenen Jahren. Das gute Wetter sorgte auch dafür, das viele Zuschauer die Straßen säumten und mancher Schützengruß gewechselt wurde. Einfach lachende, freudige Gesichter. Zum Vogelschießen wurde es dann ernst. Schon um die Insignien wurde gekämpft, der Vogel hielt sich allerding recht wacker Mehrere heiße Anwärter, von ihren Freunden lautstark unterstützt, zerlegten den sich tapfer wehrenden Vogel gekonnt in seine Einzelteile. Den finalen Zweikampf entschied dann Sina Klemckow mit dem 441. Schuss für sich. Mit ihrem Mann Daniel – König von 2005 – wird sie den Schützenverein Westtünnen ein Schützenjahr repräsentieren.
Wir gratulieren herzlich zusammen mit dem Bürgermeister Jochen Dornseifer und dem Landtagskandidaten Christian Renfert und wünschen dem neuen Königspaar und dem Hofstaat mit dem „Horrido“ viel Freude.
Selbstverständlich waren wir auch dabei - beim Fest des Jahres in Westtünnen.



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