Kristin Kulke-Milke erste Königin in Rhynern

07.06.2026

Ein ungewöhnlich langes Ringen um die Königwürde auf dem Platz an der Blaukittelallee

Ein Tag wie gemalt in Rhynern, Sonne, festlich geschmückte Straßen, Stimmung. In Rhynern sind die Festtage deutlich mehr als nur traditionelles Feuern– es ist ein gelebtes Lebensgefühl. Die bunten Kittel und Unformen und Fahnen sind das „Wir“ Gefühl von Gemeinschaft, Heimatliebe und mitreißender Musik. Es verbindet in einer Zeit von Vereinsmüdigkeit mühelos Generationen.  Vorfreude auf schöne Feiertage, gespanntes Mitfiebern beim Vogelschießen und ausgelassene Feierstimmung im Zelt, auf dem Platz aber auch in Gärten Vorgärten, eine Palette von individuellen Möglichkeiten. Der ansehnlicher Schützenzug in Grün und Blau mit vielen Gruppen und Unterstützern am Straßenrand und eine eindrucksvolle Kranzniederlegung mit dem MGV Rhynern und den anderen Musikgruppen bilden den großen Beginn. Am großen Zug durchs Dorf beteiligten sich rund 400 Schützen und Musiker, es ist eben Tradition in Rhynern.

Eine ernste Sache ist dann das Vogelschießen am Wäldchen. Nach dem längsten Schießen der jüngsten Geschichte errang mit Kristin Milke-Kulke die erste Frau die Königswürde in Rhynern. Bis 23.58 Uhr am späten Abend dauerte es, bis der kräftige Vogel zerlegt war. Mit dem 790. Schuss holte ihn die jubelnde neue Königin von der Stange. Zu ihrem Mitregenten nahm sie ihren Ehemann Alexander Milke.

An dem aufregenden Schießen, das in die Schützengeschichte des Schützenvereins Rhynern eingeht, waren fünf weitere Aspiranten beteiligt. Dass wir mit dem CDU-Stadtbezirksvorstand dabei waren, ist eigentlich klar